Sport

Donnerstag, 9. Februar 2006

Weit gefehlt! Ein Kommentar zum Kommentar

Manchmal lässt man sich als Fußball-Fan doch dazu verleiten, einmal einen Kommentar zu Fußballspielen zu lesen. Auch wenn man sonst immer der Gewissheit ist, dass der aktuelle Kommentator ein Spiel im Paralelluniversum gesehen hat, gönnt man sich eben den Spaß. Deswegen konnte ich mir auch heute wieder einen großen Spaß daraus machen, auf mehreren Webseiten aus dem Pressebereich ein Freudenfest der hohlen Phrasen bei schlechten Zeiten zu erleben.
So schrieb zum Beispiel der Kölner Express, dass der 1.FC Köln den Abstieg ohne Hilfe durch die anderen Vereine garnicht mehr schaffen könne.Trotzdem wurde eine Woche zuvor noch groß verkündet warum der 1.FC Köln doch nicht absteigt. Der heutige Artikel senkte schon während dem lesen mit jeder Zeile meine Laune. Nicht nur, dass man sich anhören musste wie schlecht alles ist (Auch wenn immer noch viele Dinge schlecht laufen beim FC). Nein, es drängte sich auch tatsächlich das Gefühl auf, dass die Saison doch nun schon abgebrochen werden kann...nach dem 3. Spieltag in der Rückrunde.
Nach diesem kurzen Zwischentief gab ich mich aber dann doch nocheinmal der Illusion hin, dass ja nicht alles schlecht ist und las diesen Artikel bei SpiegelOnline. Auch hier das selbe Bild, nur mit etwas mehr Wortwitz. Aber im Kern wieder das selbe Problem. Die schönen Zeiten von früher, wo der hochgelobte 1.FC Köln so toll spielte und seine Zukunft so rosig aussah. Irgendwie merkte man den Worten an, dass der Autor wenig zu erzählen hatte und es in viele schöne Worte packen musste (Übrigens ist das nicht der einzige Artikel dieser Art. Der Autor scheint eine echte Freude an solchen Artikeln zu haben, wie man hier und hier lesen kann).
Bei beiden Artikeln fühlte ich mich mal wieder durch den Satz "Only bad news are good news" bestätigt. Muss immer wirklich alles nach solch einer kurzen Zeit schlecht geredet werden? Wie kann eine Mannschaft nach solch kurzer Zeit ihr volles Potenzial ausschöpfen? Vor allem, wie soll man gut gegen eine Mannschaft spielen, deren einziges Ziel im Spiel es ist öfter auf dem Rasen zu liegen als der Gegner? Warum können kleine Erfolge (wie zum Beispiel zwei schöne Tore von Marco Streller) so in den Hintergrund geraten? Wieso lässt man einer verunsicherten Mannschaft nicht ihre Ruhe, die sie gut gebrauchen könnte?
Aber wie schon zuvor gesagt, "Only bad news are good news" und am besten stellt der 1.FC Köln den Spielbetrieb schon heute ein. Das wäre auch wieder einen Kommentar wert.

Mittwoch, 8. Februar 2006

Manchmal....

Manchmal frage ich mich ernsthaft, was für eine Sportart ich da an den Bundesligaspieltagen sehe. Manche Spieler von Kaiserslautern hätten gut im Russischen Staatsballett auftreten können oder meinem Nachbarn beim Rasenschneiden helfen können. Dagegen hätten die Kölner oftmals nicht einmal die Gartenzwerge sein können. Was kann ich bei so einem Spiel außer Spott noch für eine Meinung äußern?

Dienstag, 7. Februar 2006

Ich hätt's gern einmal englisch

Wiedermal tritt die Bundesliga heute zu einer weiteren Folge der englischen Woche an. Für manche Vereine, wie den 1.FC Köln und Kaiserslautern, geht es heute um viel mehr als 3 Punkte. Vorletzter gegen Letzter bedeutet immer wieder die selben Fragen.
Doch Hanspeter Latour übt sich in Zuversicht und versucht der Diskussion zu trotzen. Das letzte Spiel zeigte bei den Spielern ja wenigstens einmal wieder Mut und den Willen etwas an der Situation zu ändern. Bleibt nur noch abzuwarten, ob das Arbeiten an der eigenen Situation heute belohnt wird.

Montag, 16. Januar 2006

Augen auf beim Stadienkauf...

Heute bin Ich auf einen Blogeintrag gestoßen, der mir wieder einmal bestätigt, dass selbst wir Deutschen nicht vor Fehlern ( oder auch nicht? ) gefeit sind.
Grund des ganzen sind die durch Stiftung Warentest angestellten Untersuchungen über die Sicherheit der WM-Stadien. Der betreiben des Müngersdorfer Stadions ( Ich werd es immer so nennen ) äußterte sich nämlich zu dem Bericht von Stiftung Warentest. Die Tester scheinen nämlich nicht die riesigen Fluchttore hinter den Tribünen bemerkt zu haben. Der Autor des anderen Blogs wird das bestätigen können, denn wir sitzen schließlich beide auf der Südtribüne und Schätzungsweise 2 Blöcke auseinander. Und nach jedem Spiel kann man den Weg durch die vorhin erwähnten Tore entspannt das Stadion verlassen.
Bestätigt mich mal wieder in meiner Meinung, dass wir alles prüfen, analysieren, beraten und schlecht reden müssen. Aber ich werde mit gutem Beispiel voran gehen und die großen Tore benutzen, wenn es nötig ist

Dienstag, 3. Januar 2006

Latour neuer Tranier beim 1.FC Köln

Hanspeter Latour ist der neue Trainer beim 1.FC Köln. Wie der Kicker berichtet, erhält Latour einen Vertrag bis zum 30. Juni 2007. Latour löst damit seinen erfolglosen Vorgänger Uwe Rapolder ab.
Latour gilt in der Schweiz als ein Trainer, der glücklose Mannschaften an die Spitze der Liga holen kann. Ob dies auch der Fall beim FC sein wird, bleibt abzuwarten. Denn der letzte Schweizer Trainer (Marcel Koller) konnte in der Saison 2003/04 nicht schaffen den FC vor dem Abstieg zu bewahren.
Nachdem in den letzten Wochen alle Trainer dem FC absagten, darunter auch Ralf Rangnick und Matthias Sammer, wurde es für den Verein eng noch einen Trainer zu finden. Man solle mit einer Überraschung als Trainer rechnen, die keiner auf dem Plan hat, sagte der neue Manager des FC, Michael Meier noch vor einigen Tagen. Zumindest eine Überraschung hat er bis jetzt in Köln geschafft.

Auftreten des 1.FC Köln beim Rheinland-Cup

Meiner Meinung nach, war das Auftreten des 1.FC Köln beim gestrigen Rheinland-Cup eine reine Frechheit!
Schon alleine der Witz, dass ohne Trainer angetreten wird, hat mich schon genug geärgert, aber der FC kann ja bekanntlich alles toppen.
Die Mannschaft bestand nämlich zu 2/3 aus U21 Spielern des FC. Die Jungs haben gut gespielt, keine Frage. Aber es ist eine Frechheit bei solchen Eintrittspreisen fast nur U21 Spieler einzusetzen. Dazu noch in einer Situation, die mit schlecht noch wohlwollend umschrieben ist. Es wäre doch ein gutes Zeichen gewesen, die Stammmannschaft einzusetzen und sich die Mühe zu machen den Cup zu gewinnen. Damit würde endlich mal ein Zeichen gesetzt werden, auch bei den Fans. Die waren nämlich gestern wieder zurecht sauer.
Aber die Herren beim FC müssen sich ja nicht drum kümmern, wie der FC abschneidet und sich präsentiert.

Mein Fazit: In der Chefetage des 1.FC Köln scheint der Knall noch nicht angekommen zu sein.

Freitag, 14. Oktober 2005

BVB verkauft Namesrecht am eigenen Stadion

Der Fußballverein Borrusia Dortmund hat das Namensrecht ein seinem Stadion an die Versicherungsgruppe Signal Iduna verkauft. Dadurch wird das Stadion ab nächstem Jahr "Signal Iduna Park" heißen.
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Zuletzt aktualisiert: 9. Feb, 15:54