Weit gefehlt! Ein Kommentar zum Kommentar
Manchmal lässt man sich als Fußball-Fan doch dazu verleiten, einmal einen Kommentar zu Fußballspielen zu lesen. Auch wenn man sonst immer der Gewissheit ist, dass der aktuelle Kommentator ein Spiel im Paralelluniversum gesehen hat, gönnt man sich eben den Spaß. Deswegen konnte ich mir auch heute wieder einen großen Spaß daraus machen, auf mehreren Webseiten aus dem Pressebereich ein Freudenfest der hohlen Phrasen bei schlechten Zeiten zu erleben.
So schrieb zum Beispiel der Kölner Express, dass der 1.FC Köln den Abstieg ohne Hilfe durch die anderen Vereine garnicht mehr schaffen könne.Trotzdem wurde eine Woche zuvor noch groß verkündet warum der 1.FC Köln doch nicht absteigt. Der heutige Artikel senkte schon während dem lesen mit jeder Zeile meine Laune. Nicht nur, dass man sich anhören musste wie schlecht alles ist (Auch wenn immer noch viele Dinge schlecht laufen beim FC). Nein, es drängte sich auch tatsächlich das Gefühl auf, dass die Saison doch nun schon abgebrochen werden kann...nach dem 3. Spieltag in der Rückrunde.
Nach diesem kurzen Zwischentief gab ich mich aber dann doch nocheinmal der Illusion hin, dass ja nicht alles schlecht ist und las diesen Artikel bei SpiegelOnline. Auch hier das selbe Bild, nur mit etwas mehr Wortwitz. Aber im Kern wieder das selbe Problem. Die schönen Zeiten von früher, wo der hochgelobte 1.FC Köln so toll spielte und seine Zukunft so rosig aussah. Irgendwie merkte man den Worten an, dass der Autor wenig zu erzählen hatte und es in viele schöne Worte packen musste (Übrigens ist das nicht der einzige Artikel dieser Art. Der Autor scheint eine echte Freude an solchen Artikeln zu haben, wie man hier und hier lesen kann).
Bei beiden Artikeln fühlte ich mich mal wieder durch den Satz "Only bad news are good news" bestätigt. Muss immer wirklich alles nach solch einer kurzen Zeit schlecht geredet werden? Wie kann eine Mannschaft nach solch kurzer Zeit ihr volles Potenzial ausschöpfen? Vor allem, wie soll man gut gegen eine Mannschaft spielen, deren einziges Ziel im Spiel es ist öfter auf dem Rasen zu liegen als der Gegner? Warum können kleine Erfolge (wie zum Beispiel zwei schöne Tore von Marco Streller) so in den Hintergrund geraten? Wieso lässt man einer verunsicherten Mannschaft nicht ihre Ruhe, die sie gut gebrauchen könnte?
Aber wie schon zuvor gesagt, "Only bad news are good news" und am besten stellt der 1.FC Köln den Spielbetrieb schon heute ein. Das wäre auch wieder einen Kommentar wert.
So schrieb zum Beispiel der Kölner Express, dass der 1.FC Köln den Abstieg ohne Hilfe durch die anderen Vereine garnicht mehr schaffen könne.Trotzdem wurde eine Woche zuvor noch groß verkündet warum der 1.FC Köln doch nicht absteigt. Der heutige Artikel senkte schon während dem lesen mit jeder Zeile meine Laune. Nicht nur, dass man sich anhören musste wie schlecht alles ist (Auch wenn immer noch viele Dinge schlecht laufen beim FC). Nein, es drängte sich auch tatsächlich das Gefühl auf, dass die Saison doch nun schon abgebrochen werden kann...nach dem 3. Spieltag in der Rückrunde.
Nach diesem kurzen Zwischentief gab ich mich aber dann doch nocheinmal der Illusion hin, dass ja nicht alles schlecht ist und las diesen Artikel bei SpiegelOnline. Auch hier das selbe Bild, nur mit etwas mehr Wortwitz. Aber im Kern wieder das selbe Problem. Die schönen Zeiten von früher, wo der hochgelobte 1.FC Köln so toll spielte und seine Zukunft so rosig aussah. Irgendwie merkte man den Worten an, dass der Autor wenig zu erzählen hatte und es in viele schöne Worte packen musste (Übrigens ist das nicht der einzige Artikel dieser Art. Der Autor scheint eine echte Freude an solchen Artikeln zu haben, wie man hier und hier lesen kann).
Bei beiden Artikeln fühlte ich mich mal wieder durch den Satz "Only bad news are good news" bestätigt. Muss immer wirklich alles nach solch einer kurzen Zeit schlecht geredet werden? Wie kann eine Mannschaft nach solch kurzer Zeit ihr volles Potenzial ausschöpfen? Vor allem, wie soll man gut gegen eine Mannschaft spielen, deren einziges Ziel im Spiel es ist öfter auf dem Rasen zu liegen als der Gegner? Warum können kleine Erfolge (wie zum Beispiel zwei schöne Tore von Marco Streller) so in den Hintergrund geraten? Wieso lässt man einer verunsicherten Mannschaft nicht ihre Ruhe, die sie gut gebrauchen könnte?
Aber wie schon zuvor gesagt, "Only bad news are good news" und am besten stellt der 1.FC Köln den Spielbetrieb schon heute ein. Das wäre auch wieder einen Kommentar wert.
SpineCrasheR - 9. Feb, 15:54



